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"Die CDU-Abgeordnete Hildegard Bentele, ebenfalls Mutter, sieht das anders: Die Parlamentsmitglieder hätten viel Flexibilität, beides zu verbinden: „Elternzeit wäre eine übertriebene Forderung.“"

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"Auch Bentele nahm ihre Kinder schon mal in Ausschusssitzungen mit, betrachtet das aber als Ausnahme: „Ich sehe das schon so, dass ein Parlament kein geeigneter Ort für kleine Kinder ist.“ Unterm Strich hält die CDU-Abgeordnete eine Art Parlaments-Elternzeit, wie von der Grünen Gebel gefordert, nicht für sinnig.

„Es ist kein Job wie jeder andere, insbesondere vor dem Hintergrund, dass das Abgeordnetenhaus ein Teilzeitparlament ist“, sagt sie, „es ist anstrengend, aber wenn man die Möglichkeiten intelligent nutzt, kann man beides gut miteinander verbinden."

Quelle: taz.de

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