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Müller grenzt liberale Muslime aus Wissenschaftssenator

Müller setzt seinen Ausgrenzungskurs gegen die liberalen Muslime in Berlin konsequent fort. Er will weiterhin nur konservativ-traditionelle Islam-Verbände am geplanten Hochschulbeirat des Institutes für Islamische Theologie beteiligen.

Zur Ausgrenzung liberaler muslimischer Verbände aus dem geplanten Hochschulbeirat des zukünftigen Institutes für islamische Theologie an der Humboldt-Universität durch Wissenschaftssenator Michael Müller erklären Burkard Dregger, innenpolitischer Sprecher, und Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin:

„Wissenschaftssenator Müller setzt seinen Ausgrenzungskurs gegen die liberalen Muslime in Berlin konsequent fort. Er will weiterhin nur konservativ-traditionelle Islam-Verbände am geplanten Hochschulbeirat des Institutes für Islamische Theologie beteiligen.

Nach dem Rückzug zweier von ihnen, nämlich der DITIB und des Verbandes der islamischen Kulturzentren, hat er die beiden frei gewordenen Sitze im Hochschulinstitut nicht etwa den mitwirkungswilligen Vertretern des liberalen Islam wie dem Liberal Islamischen Bund oder der Ibn-Rush-Goethe-Moschee und auch sonst keinem anderen Verband angeboten. Sondern er hat die frei gewordenen Sitze gestrichen. Er hat damit die Chance vertan, den liberalen Muslimen eine Stimme zu verleihen.

Müller lehnt Strukturen ab, die die konservativ-traditionellen Islam-Verbände zu Veränderungs- und Integrationsbereitschaft veranlassen. Er will ausgerechnet die liberalen Muslime, die die Idee des säkularen Staates vertreten, diskriminieren zugunsten der konservativ-traditionellen Muslim-Verbände, deren Verständnis über ihre Rolle im säkularen Staat noch Fragen offenlässt. Das ist unverantwortlich.“

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